Aktuelles

Verabschiedung von Herrn Groch am 17.05.2013

Ein besonderes Jubiläum - 20 Jahre AKTIVA Werkstätten
Für die AKTIVA Werkstätten im Oberlinhaus ist 2012 ein besonderes Jahr. Sie feiern Ihr 20 – jähriges Jubiläum. Wer auf eine 20 jährige Geschichte blicken kann, hat sicher einiges zu erzählen. Wie hat eigentlich alles begonnen?
Am 13.März 1992 lud der Direktor der Hoffbauer- Stiftung Pfarrer Lange zur Gründungsveranstaltung der Werkstätten in die Oberlinkirche ein. Die Werkstattbereiche des Oberlinhauses und der Hoffbauer-Stiftung wurden zu einer gemeinnützigen GmbH zusammengeschlossen, eine leistungsstarke diakonische Einrichtung entstand. Unter der Geschäftsführung von Pastor Baldin firmierte man zunächst unter dem Namen "Diakonische Werkstätten für Behinderte Potsdam gGmbH". Später wurde der Name in "Diakonie - Werkstätten Potsdam" geändert. Dies sollte für viele Jahre der offizielle Name der Werkstätten bleiben.
Damals gab es noch zwei Werkstattteile, einen in Babelsberg und einen in Hermannswerder. Auch in der Anfangszeit gab es bereits eine Vielfalt von Arbeiten, die in den Werkstätten ausgeführt wurden. In Babelsberg fertigte man Keramikartikel, Holzspielzeug, Bürsten, Besen und Pinsel. Auch Korb- und Stuhlflechtarbeiten wurden schon von Beginn an ausgeführt.
In Hermannswerder wurde zu dieser Zeit Schrott selektiert und Landschaftspflege betrieben. Zusammen mit dem „verlängerten Dach“ waren zu dieser Zeit insgesamt 117 Menschen in die Werkstätten integriert. Einige „Arbeiter der ersten Stunde“ aus diesen Anfangstagen sind bis heute in den AWiO beschäftigt.
Die Entwicklung ging schnell voran. Unter der Leitung des neuen Geschäftsführers Rüdiger van Leeuwen wuchsen die Werkstätten. Es entstanden neue Arbeitsfelder, neue Gewerke kamen hinzu.
1994 entstand am Neuendorfer Anger in Babelsberg ein Ableger der Werkstätten. Hier wurde eine moderne Anlage zur Pulverbeschichtung installiert.
Auch die Förderung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist seit den ersten Jahren ein Anliegen der Werkstätten. Zu diesem Zweck wurde das Arbeitsprojekt KSP (Kombi- Service- Potsdam) ins Leben gerufen. Zu Beginn des Jahres 1995 arbeiteten im KSP 8 Personen. Es wurden unter anderem Zündkabel gefertigt. Inzwischen ist auch dieser etablierte Bereich gewachsen und beherbergt nun 60 Beschäftigte.
Und auch die Zahl der beschäftigten Menschen stieg kontinuierlich an. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Bau neuer Werkstattgebäude nötig wurde.
Im Jahr 2000 bekam der KSP in der Leiterstraße ein neues Zuhause. Dort entstand der erste Neubau der Werkstätten.
Zwei Jahre später wurde wieder ein Neubau eingeweiht. Diesmal in Hermannswerder. 2002 zogen die Werkstattteile aus Babelsberg und Hermannswerder gemeinsam in ihr neues Hauptgebäude. Die Zahl der in den Werkstätten beschäftigten Menschen war von ehemals 117 inzwischen auf 252 gewachsen. Neben den bereits etablierten Arbeitsfeldern kam in Hermannswerder eine Aktenvernichtung, eine Metallwerkstatt, weitere Montagewerkstätten, eine Dienstleistungsgruppe und eine Fahrradwerkstatt hinzu. Basierend auf der guten Resonanz des Angebots wurde 2005 eine weitere Fahrradwerkstatt in Michendorf eröffnet.
Die berufliche Bildung in den Werkstätten erlangte einen höheren Stellenwert. Dies spiegelt sich bereits in der Namensgebung des Bereichs wider. Aus dem Arbeits-Trainings-Bereich entwickelte sich der Berufsbildungsbereich.
Die Zahl der Beschäftigten im sogenannten "verlängerten Dach“ stieg auf 36 Personen im jetzigen FBB, dem Förder- und Beschäftigungsbereich. Die Arbeit mit den Menschen steht dort unter dem Motto „lernen, fördern, begleiten“, den Werkstätten ein besonderes diakonisches Anliegen.
Die Arbeiten wurden vielfältiger und anspruchsvoller, die Zahl der Beschäftigten stieg jährlich weiter. Schnell wurde der Platz in den neuen Räumlichkeiten wieder zu eng und schon bald befand sich eine neue Baustelle neben dem Hauptgebäude der Werkstätten.
2008 wurde der Bau eingeweiht und bezogen. Die Metallwerkstatt und die Pulverbeschichtung, die nun Babelsberg verließ und nach Hermannswerder zog, fanden hier ihr neues Domizil.
Im Jahr 2010 veränderte sich das Gesicht der Einrichtung erneut. Man entschied sich zur Namensänderung. Der neue Name lautet seitdem nun "AKTIVA Werkstätten im Oberlinhaus gemeinnützige GmbH". Er soll sowohl die Aktivität und Beweglichkeit der Werkstätten, als auch die vollständige Zugehörigkeit zum Verein Oberlinhaus ausdrücken.
Zur gleichen Zeit, als die Namensänderung beschlossen und umgesetzt wurde, begann man mit der Planung des nächsten Neubaus in der Küsselstraße auf Hermannswerder. Direkt am Wasser entstand ein zweigeschossiger Bau, der seit Dezember 2011 die wiederum gewachsene Metallwerkstatt und den ebenfalls gewachsenen Bereich der Digitalisierung und Archivierung beheimatet. Diesem neuen und zukunftsträchtigen Bereich waren die Räume des KSP in der Leiterstraße zu eng geworden.
Alle Werkstattbereiche einbezogen bieten die Werkstätten im Jahre 2012 inzwischen fast 400 Menschen einen Arbeitsplatz.
Die Entwicklung des Wachstums in den 20 Jahren lässt die Vermutung zu, dass es für die AWiO keinen Stillstand geben wird und man auch zukünftig einer großen Anzahl Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz und anspruchsvolle, qualifizierte Tätigkeiten bieten werden kann.
Wenn die Mitarbeiter dieses Jubiläum am 20. April mit ihren Gästen feiern, dann in Dankbarkeit für das Erreichte und mit dem Wollen stets Neues zu entdecken.
BuFDi´s und Praktikant(inn)en gesucht
Du möchtest deinen Bundesfreiwilligendienst oder bist auf der Suche nach einem Praktikumsplatz?Die AKTIVA Werkstätten sind ständig auf der Suche nach BuFDi´s und Praktikanten. Wir bieten interessante und anspruchsvolle Arbeit für BuFDi´s und Praktikanten in verschiedenen Arbeitsbereichen.Unsere Werkstätten sind landschaftlich schön gelegen auf Hermannswerder und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal zu erreichen.Absolviere deinen Bundesfreiwilligendienst oder dein Praktikum in den AKTIVA Werkstätten und leiste eine Arbeit, die wirklich sinnvoll ist und vielen Menschen hilft.Melde dich bei uns, wir brauchen Dich!
Wenn Du also Interesse hast oder einfach noch mehr Informationen wünschst, nimm Kontakt mit uns auf! Mehr lesen...
Zertifizierung durch DQS erneut geschafft!
Vom 08.bis zum 10.Juni 2011 fand zum wiederholten Male die Systembegutachtung durch die DQS-Auditorin Cornelia Peter in den AKTIVA Werkstätten statt. Die DQS ist eine 100-prozentige Tochter des Deutschen Instituts für Normung (DIN).
Die Leitung der AKTIVA Werkstätten freut sich mitteilen zu können, dass sowohl die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008 als auch nach MAAS BGW erneut erfolgreich bestanden wurde.
Bauchronik Küsselstraße 45

März 2011
Am 01.03.2011 wurde die Winterpause am Bau beendet. In der Osterzeit wird es noch zum Richtfest kommen. Wir berichten zeitnah.
Ziel ist es, im August in das Haus einzuziehen.
November 2010
Die Erdfundamente für die Werkstatt sind fertig gestellt, Grundleitungen werden jetzt eingebaut und die Bodenplatte für das Erdgeschoss gegossen. Anschließend beginnen sofort die Maurerarbeiten. Die öffentliche Erschließung mit Abwasser steht bevor.
Der weitere Baufortschritt hängt dann viel vom Wetter ab.
Der Termin zur Errichtung weiterer Gebäude auf dem Gelände ist z.Zt. nicht zu benennen.
August 2010
In diesem Monat konnten alle Räumungs- und Abbrucharbeiten auf unserem Grundstück abgeschlossen werden. Wir beginnen in Kürze mit den Tiefbauarbeiten für die Erschließung des Geländes und mit den neuen Fundamenten für unsere Halle.
Am 25.September ist ein Straßenfest für unsere Nachbarn geplant. Dafür wollen wir unser Grundstück ansprechend herrichten.
Juni 2010
1. Der Munitionsbergungsdienst hat seine Untersuchungen auf der Baustelle abgeschlossen, es gab keine "Bombenfunde". Mitte Juni erfolgt der Abriss in der Tiefe und die Ansaat der Freiflächen - Bauzeit 14 Tage
2. Für den Rohbau wurde die Leistungsphase 6 abgeschlossen, im Ausbau die 5.
3. Geplant ist: Baubeginn Mitte August, Richtfest im Dezember
Eine Bewerbung zur Teilnahme an der Ausschreibung der Lose erfolgt an:
GPB. Architekten GmbH
Zeppelinstr. 49
14471 Potsdam
Tel. 0331-2310980
E-Mail: gpb.architekten@t-online.de
Mai 2010
Der Stand der Arbeiten bleibt unverändert zum April mit dem Ziel der Fertigstellung der beschriebenen Leistungen.
April 2010
Der oberirdische Abriss alter Gebäude ist bis auf geringe Reste beendet. Weitere Tätigkeiten im Erdreich werden erst nach Freigabe durch den Munitionsbergungsdienst begonnen. Auf dem Grundstück werden dafür demnächst Suchbohrungen beginnen.
Bauvorbereitend wird zunächst die EWP den Elektroverteiler für den Busbetrieb vor der Einfahrt verlegen. Die neue Einfahrt zum Grundstück wird so errichtet, dass kein Straßenbaum zu fällen ist. Die Pläne und Genehmigungen hierfür liegen vor. Nach Öffnung des Grundstücks über die neue Einfahrt erfolgt über die gesamte offene Grundstücksgrenze die Einzäunung mit Bauzaun.
Wir danken unseren Nachbarn für die bisher gewährte Interimslösung.
Der Beginn des Ausschreibungsverfahrens für den eigentlichen Werkstattbau bleibt abhängig vom Abriss im Erdreich.
Soweit hier Klarheit besteht, wird dies sofort bekannt gegeben, bis dahin bitte noch etwas Geduld.
Februar 2010
Seit dem 17.02.2010 liegt die Baugenehmigung vor. Die damit verbundene Fällgenehmigung für Bäume wird kurzfristig umgesetzt. Angestrebt wird ein Baubeginn im April 2010. Voraussetzung dafür ist die Freigabe des Grundstücks durch den Munitionsbergungsdienst. Soweit Ausschreibungsunterlagen für den Bau vorliegen, wird dies bekannt gegeben.
Januar 2010
Am 25.01.2010 begann der Abriss bestehender Gebäude und die Räumung des Grundstücks. Die ehemalige Trockenhalle des Sägewerks liegt bereits auf der Erde und gibt nun den Blick zum Landtag frei. Die Arbeiten werden mit Unterbrechung mehrere Monate andauern. Die Baufahrzeuge sind angehalten die Ausfahrt Küsselstraße zu nutzen.
Nach der Räumung wird ein Werkstattgebäude errichtet.
Arbeitsplätze im Landeshauptarchiv
Das Brandenburgische Landeshauptarchiv in Potsdam unterhält in seiner Außensstelle Golm unter anderem auch einen Dienstleistungsbereich, der im Auftrage der Archivbenutzer, Digitalisate und / oder Kopien aus vorhandenen Archivalien erstellt. Dazu kann der Benutzer im Lesesaal des Archivs am Windmühlenberg die Originalakten einsehen, auswählen und seine gewünschten Seiten als Kopie oder als digitales Abbild anfordern.
Seit dem Jahre 2008 bestehen die Kontakte zwischen den AKTIVA Werkstätten im Oberlinhaus gemeinnützige GmbH und dem Landeshauptarchiv in Potsdam zur Gestaltung eines Projektes von zwei Außenarbeitsplätzen für Mitarbeiter der AKTIVA Werkstätten. Der Projektgestalter auf Seiten des Archivs ist Herr Prof.Dr.Mario Glauert, stellvertretender Direktor und Leiter der Bestandserhaltung. Verhandelt und festgelegt wurden u.a. die Arbeits- und Pausenzeiten, die Frage der Haftung und vor allem auch, welche Ausbildungsinhalte die AKTIVA Werkstätten vorher durchführen mussten, um die Teilnehmer für die gestellten Aufgaben im Landeshauptarchiv zu qualifizieren.
War zunächst geplant, die Außenarbeitsplätze in der Orangerie Sanssouci bereitzustellen, wurde dann doch die Fertigstellung der neuen Räume des Landeshauptarchivs in Golm abgewartet, um dieses Projekt letztendlich starten zu können. Seit April diesen Jahres werden nun die Mitarbeiter der AKTIVA Werkstätten an den dort installierten Scannern und der dazugehörigen Software weiter geschult, bevor dann ab Juni die Produktion allein in ihre Händen gelegt wurde.
Für die Erfüllung der übertragenen Aufgaben wurde seitens des Landeshauptarchivs ein großer separater Raum bereitgestellt, in dem die zwei Großformatscanner und die Kopierer aufgestellt sind. Die Pausen verbringen die Mitarbeiter der AKTIVA-Werkstätten gemeinsam mit den Mitarbeitern des Archivs, was mittlerweile zu einer sehr lebendigen Integration in die Arbeitswelt des Landeshauptarchivs geführt hat. Am Ende dieses Jahres soll eine Bestandsaufnahme der bisherigen Erfahrungen zur Entscheidung beitragen, ob weitere Außenarbeitsplätze für AKTIVA Mitarbeiter im Landeshauptarchiv bereitgestellt werden können.
Fahrradangebote
Unsere Fahrradwerkstatt in Michendorf bietet ständig generalüberholte gebrauchte Fahrräder zu günstigen Preisen an!
Dabei handelt es sich um unterschiedliche Fahrradtypen, wie beispielsweise Kinderfahrräder, Damen- und Herrenräder und auch Mountainbikes.
Die Fahrräder werden vor Ort von den dort beschäftigten Menschen unter Anleitung ihres Gruppenleiters aufgearbeitet. Alle Räder sind komplett fahrfertig und genügen (sofern nicht gesondert ausgewiesen) den Bestimmungen der StvO / StvzO.
Ansprechpartner vor Ort ist Herr Bettmann.
Telefonisch erreichen Sie ihn unter:
033205 234-949.
Bitte beachten Sie auch die Fahrrad-Angebote in unserem Shop.
Berufsgenossenschaft und AWiO bilden Beschäftigte zu Sicherheitsbeauftragten aus
Im Oktober 2009 wurden in den AKTIVA Werkstätten erstmals 12 Beschäftigte mit Behinderung durch die Berufsgenossenschaft für Gesundsheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zu Helfern für Sicherheitsbeauftragte (SiB) qualifiziert.
Im Dezember 2010 luden die AWiO und die BGW diese Beschäftigten zur Wiederholungsschulung ein, um ihr Wissen zu bestimmten Themenschwerpunkten im Bereich Arbeitsschutz zu vertiefen.
Die Veranstaltung fand bei den Beschäftigten große Resonanz. Sie nutzen dieses Forum, um sich über ihre Erfahrungen aus dem ersten Jahr ihrer Tätigkeit als Helfer für SiB auszutauschen.
"Durch die Schulung von Beschäftigten zu Sicherheitsbeauftragten können wir unseren hohen Standards beim Arbeitsschutz weiter verbessern", so der Geschäftsführer Rüdiger van Leeuwen.
Die AKTIVA Werkstätten sind nach den Qualitätsmanagement-Standards DIN EN ISO 9001-2008 und den strengen Richtlinien der Berufsgenossenschaft zum Arbeitsschutz, BGW-MAAS, zertifiziert.






















